Migros' "Saisonküche" kocht klimaneutral
Mit der September-Ausgabe lässt der Schweizer Einzelhändler Migros jetzt auch die "Saisonküche" klimaneutral drucken. Neben "Vivai" ist dies bereits der zweite Titel der Migros-Medien, der die beim Druck verursachten Emissionen kompensiert - und zugleich ein Klimaschutzprojekt auf Madagaskar mitfinanziert.
Um den CO2-Ausstoss auszugleichen, arbeitet die Saisonküche mit der unabhängigen Klimaschutzorganisation Myclimate zusammen. Die von Myclimate berechnete Emission betrug bei der September-Ausgabe (Auflage: 152.396 Ex.) 85.53 Tonnen. Das entspricht einer Kompensationsleistung von 2.700 Schweizer Franken.
Zum Ausgleich unterstützt die Saisonküche das Klimaschutzprojekt "Solarkocher für Madagaskar" mit demselben Betrag. Seit fünf Jahren werden im Rahmen dieses Projekts im Südwesten Madagaskars Solarkocher produziert und zu einem günstigen Preis an lokale Haushalte verkauft. Durch die Solarkocher kann die Bevölkerung dieser Region auf das Verbrennen von Holz und teuere Holzkohle verzichten. Dies schont nicht nur die Gesundheit, es wirkt auch der fortschreitenden Abholzung der Insel entgegen. Zugleich wird die gleiche CO2-Menge eingespart, die der Druck der Saisonküche verursacht hat.
Lorenz Bruegger, Leiter Migros-Medien, ist von der Zusammenarbeit überzeugt: "Die Emissionen, die beim Druck einer Ausgabe entstehen, können wir zwar nicht ganz vermeiden, aber kompensieren. Dadurch leisten wir einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz und helfen mit, unsere natürlichen Ressourcen zu schonen." Das Kochmagazin wird wie bisher von Pmc print media corporation gedruckt, das im März 2011 von Myclimate zertifiziert wurde und seither das klimaneutrale Herstellen von Druckerzeugnissen anbietet.
Migros vertreibt Saisonküche im Jahresabo zu 39 Schweizer Franken. Das Heft erscheint zwölfmal.
© CPWISSEN 30.08.2011 12:18







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